17. November 2008

Tschaikowski bzw. Arenski: Klaviertrios

Von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (über die Namensschreibweise wird bei Wikipedia ausführlich diskutiert), stammt nur ein einziges Klaviertrio, "ein kammermusikalisches Requiem, dem Andenken seines Freundes und künstlerischen Mitstreiters Nikolaj Rubinstein gewidmet. Von daher erklärt sich auch die aus dem traditionellen Rahmen fallende Form des ausdrucksstarken Werkes, das in zwei große Hauptteile gegliedert ist."

"Mit einer molto espressivo vom Cello vorgetragenen, um Quinte und Grundton kreisenden, russisch gefärbten Klagemelodie beginnt das Pezzo elegiaco. Und mit der gleichen Elegie, nun zum Andante con moto gebremst und zunächst ins dreifache Forte gesteigert, endet schließlich auch das ganze Trio, über trauermarschartigen Klavierrhythmen endgültig im ppp verdämmernd."

Ein russisches Lied wird zum Thema der 11 Variationen in Teil II A (E-Dur, c), die eine ausdrucksvoll-farbige Reihe bilden: 1. Melodie als Cantus firmus in der Geige 2. desgleichen im Cello 3. Thema 2fach verkürzt im Klaver 4. leicht variiert und imitierend in allen drei Instrumenten 5. Im Klavierdiskant 6. Tempo di Valse, gedehnt 7. energisch 8. Fuge 9. cis-Moll-Klage mit gedämpften Streichern und zarten Klavierarpeggien 10. Tempo di Mazurka 11. Ausklang in der Tonika. Den Abschluß (Teil II B) bildet das Rondo-Finale (A-Dur, c) als selbständige 12. Variation mit dem rhythmisch veränderten Thema.

Der junge Tschaikowski

(Quelle: Arnold Werner-Jensen, in: Reclams Kammermusikführer, 13. Auflage, Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010576-5, Seite 717-19)
 
TRACKLIST


TSCHAIKOWSKI - ARENSKI: PIANO TRIOS


PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (1840-1893)
Piano Trio Op. 50
Composed 1881/82, "à la memoire d'un grand artiste"

[1] Pezzo Elegiaco (17:41)
[2] Theme and Variations (20:20)
[3] Finale e Coda (11:44)



ANTON STEPANOWITSCH ARENSKI (1861-1906)

Piano Trio Op. 32

[4] Allegro moderato (9:46)
[5] Scherzo (6:30)
[6] Elegia (7:01)
[7] Finale (6:15)



Vovka Ashkenazy, Piano
Richard Stamper, Violin
Christine Jackson, Cello

Playing Time: 79'29"


Recorded at Clara Wieck Auditorium, Heidelberg, in November 1990.
Producer: Günter Appenheimer
Music Notes: David Denton
Cover Painting by Ivan Shishkin
(P) & (C) 1992


Nadescha von Meck (1831-1894), über 14 Jahre Mäzenin von Tschaikowski. Im Verlauf dieser Brieffreundschaft wurden 1204 Briefe gewechselt.

Ungewöhnlich war die einvernehmliche Abmachung, auf persönliche Begegnungen zu verzichten. Tatsächlich kam es während der gesamten Zeit des Briefkontakts nur zu einzelnen, flüchtigen Begegnungen von ferne, bei denen kein Wort gewechselt wurde. Dennoch genossen sie zuweilen den Reiz, die Nähe des jeweiligen Briefpartners zu spüren. Nadeschda von Meck lud den Komponisten während ihrer Abwesenheit mehrfach auf ihre Güter ein, und beide verbrachten wiederholt Auslandsaufenthalte zu gleicher Zeit in der selben Stadt, wobei Ausfahrten so terminiert wurden, dass keine direkte Begegnung stattfand. (Quelle: Wikipedia)


CD Info and Scans (Tracklist, Covers, Booklet, Music Samples, Pictures) 7 MB
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Reposted on May 29, 2014

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