24. September 2012

Arnold Schönberg / Jean-René Françaix: Bläserquintette

Arnold Schönberg wurde am 13. September 1874 in Wien geboren und starb am 13. Juli 1951 in Los Angeles.

Erste Kompositionsversuche im Alter von acht Jahren. Ab 1895 lernte er bei seinem Freund Alexander von Zemlinsky; sechs Jahre später heiratete er dessen Schwester Mathilde. Beginnend als Spätromantiker entwickelte er nach einem Zeitraum frei-atonalen Schaffens (»Harmonielehre«, 1911) zu Beginn der Zwanzigerjahre - neben Josef Matthias Hauer - seine Methode der »Komposition mit zwölf Tönen«.

Das Bläserquintett op. 26 ist das erste größere Werk, in dem Schönberg diese Technik konsequent anwendet. Die Hauptreihe lautet: es - g - a - h - cis - c - b - d - e - fis - gis – f. Aus dieser Reihe wählt er auf verschiedene Weise 3, 4 oder 6 Tongruppen aus, um damit die Melodik und Harmonik des Werkes zu formen. Das heißt, daß nicht alle Tonfolgen einer Stimme direkt denen der vier Reihengestalten Grundreihe, Umkehrung, Krebs und Krebsumkehrung entsprechen. Weiters leitet er aus dieser Gruppenbildung verschiedene Permutationsformen der Grundreihe ab, die vornehmlich im 3. und 4. Satz des Werkes - trotz größtmöglicher Organisation nach der Grundreihe - zusätzliche Strukturen bringen.

Die ausführliche Analyse des Bläserquintetts zeigt, daß Schönberg bereits zu Beginn der Dodekaphonie sehr viele konstruktive Elemente in die Musik einführt. So sind die Techniken der Tongruppenbildung, der Permutation solcher Gruppen und sogar der Permutationen innerhalb solcher Gruppen bereits voll ausgereift. Insgesamt also erweist sich Schönbergs Zwölftontechnik bereits in ihren Anfängen in erstaunlicher Nähe zur seriellen Kompositionsweise der Fünfzigerjahre und somit als Keim für zukünftige Musik, der alle Anlagen zur späteren Entwicklung enthält.

Arnold und Mathilde Schönberg, Mödling, 1922
Formal ist das Bläserquintett streng klassisch aufgebaut. Der 1. Satz (Schwungvoll) besteht aus Hauptsatz (Hauptthema - Überleitung - Seitenthema - Schlußgruppe) - Einleitung zur Durchführung - Durchführung - Reprise – Koda. Der 2. Satz entspricht einem erweiterten Scherzo (Anmutig und heiter): Scherzo (Hauptthema - 1.Seitensatzgruppe - Reprise des Hauptthemas) - Trio (2.Seitensatzgruppe) - Durchführung - Scherzoreprise und verkürztes Trio - Koda. Der 3. Satz (Etwas langsam) umfaßt Hauptthemengruppe (dreiteilige Liedform) - Seitensatzgruppe (zweigeteilt) - Reprise der Hauptthemengruppe - Koda. Der 4. Satz ist ein Rondo: Thema (Dreiteiliges Lied mit ausgeführten und variierten Wiederholungen) - Überleitungs- und Seitengedanke - Schlußgruppe - 1. Reprise des Themas - Trio (2. Seitensatz) und Durchführung – 2. Reprise des Themas - Reprise der Seiten- und Schlußgedanken – 3. Reprise des Themas (verkürzt) mit kurzer Durchführung und Koda.

Arnold Schönberg begann seine Arbeit am Bläserquintett am 14. April 1923. Die Widmung »Dem Bubi Arnold« dürfte nicht nur Schönbergs Bewußtsein widerspiegeln, für die Generation seiner Enkel zu komponieren, sondern auch einem ersten Anstoß zur Reihengestaltung des Quintetts entsprungen sein: »es - g - a - …« steht fur »S«chönberg - »G«ertrud oder »G«reissle (Schönbergs Tochter) - »A«rnold (das neugeborene Enkelkind). Bereits am 19. Mai sind die Hauptthemen aller Sätze entworfen, am 15. Juli die ersten beiden Sätze abgeschlossen. Im 1. Satz (Schwungvoll) versucht Schönberg neben der größtmöglichen Emanzipation der einzelnen Töne untereinander auch einen Ausgleich zwischen schweren und leichten Taktzeiten anzustreben, sodaß der Taktstrich als metrischer Anhaltspunkt seine Bedeutung zugunsten eines gleichmäßig schwebenden Klanges verliert. Der 2. Satz (Anmutig und heiter; scherzando) wird hingegen von einem rhythmisch akzentuierten Gestus beherrscht. Bewußte Betonungsverschiebungen sowie viele kleine Verzögerungen lassen den Eindruck eines stilisierten »Heurigenwalzers« oder »Schwipsliedes« entstehen. An den ersten Takten des 3. Satzes arbeitete Schönberg mehrere Wochen, bis er mit der Verwirklichung seiner musikalisch-konstruktiven Idee, die Reihe auf Horn und Fagott aufzuteilen, restlos zufrieden war.

Gertrud und Arnold Schönberg, 1924

Die schwere Erkrankung und der Tod seiner ersten Frau Mathilde (18. Oktober 1923) ließen die Arbeit am Bläserquintett ruhen. Als er nach fast einem Jahr die Komposition mit dem Seitensatz (Takt 34) fortsetzte, ließ er die Hauptstimme im Fagott mit einem - nach der Reihentechnik veränderten - Motiv aus »Tod und Verklärung« von Richard Strauss beginnen. Nach Richard Specht bezeichnete Strauss dieses als »wehmutsvolles Lächeln« beziehungsweise die »Glücksempfindung schöner Erinnerungen«. In der Wiederkehr des Motivs bei Schönberg (Klarinette, Takt 46) unterlegt er dieses mit dem - ebenso der Reihe angepaßten - Motiv des »Anstiegs« aus der »Alpensymphonie« von Richard Strauss. Diese musikalische Aussage läßt den Schluß zu, daß der 1898 getaufte Christ Arnold Schönberg an Auferstehung und an ein Leben nach dem Tod geglaubt hat (erst 1934 kehrte er aus Protest gegen den wachsenden Antisemitismus in die jüdische Glaubensgemeinschaft zurück). Im zweiten Teil dieses Seitensatzes erklingt ein grotesker Totentanz im Dreivierteltakt. In nur wenigen Tagen vollendete er nun auch den 4. Satz, von dem aus dem Jahre 1923 nur wenige Takte vorhanden waren. Der Satz ist charakterisiert durch drängende Lebensfreude; im 2. Seitensatz (Trio) erklingen sogar einige Takte eines Tangos.

Am 21. August 1924 teilte Schönberg seinem Freund Zemlinsky als erstem mit, daß er Gertrud Kolisch heiraten werde. Am 26. August vollendete er den letzten Satz des Bläserquintetts. Zwei Tage später fand die Trauung statt. Am 16. September 1924 dirigierte Felix Greissle (sein Schwiegersohn) anläßlich Schönbergs 50. Geburtstag die Uraufführung durch die Bläser der Wiener Philharmoniker.

Das Werk wurde vom Zemlinsky Quintett Wien in der vorliegenden Aufnahme zum ersten Mal durch ein österreichisches Ensemble auf CD eingespielt.

Quelle: Gottfried Pokorny, im Booklet

Schwiegersohn Felix Greissle, Tochter Gertrud, Arnold Schönberg, Ehefrau Mathilde, Sohn Georg - Traunkirchen 1922
Jean-René Françaix wurde am 23. Mai 1912 in Le Mans geboren, er starb 1997 in Paris. Die Mutter Jeanne Françaix war Sängerin und unterrichtete am Konservatorium von Le Mans Choral- und Sologesang sowie Opernmusik. Sie war auch die Gründerin eines bekannten Chors. Der Vater, Alfred Françaix, war Pianist und Komponist sowie der Leiter des Konservatoriums.

Studien beim Vater setzte Jean am Conservatoire in Paris fort, wo ihm J. S. Bach und Igor Strawinsky nahegebracht wurden. Seine erste Komposition schrieb er im Alter von sechs Jahren, mit seinem Jugendwerk, dem Concertino für Klavier von 1932, erzielte er sofort große Erfolge. Als Pianist unternahm Françaix zahlreiche Konzerttourneen, die ihn durch Europa und die USA führten. Françaix nahm an mehreren internationalen Festspielen, beispielsweise 1932 an den IGNM-Festspielen in Wien, teil. In Le Mans erhielt er bereits im Alter von 12 Jahren den Ehrenpreis, 1950 den Prix de Portique für sein Gesamtschaffen. Sein Klavier-Doppelkonzert führte er 1965 erstmals zusammen mit seiner Tochter auf.

Jean Françaix hat Sinn für Humor, in seinem Schaffen macht sich die Vorliebe für eine Reihe von Musikern und Schriftstellern bemerkbar (Mozart, Schubert, Chabrier, Ravel und Strawinsky sowie neben den französischen Dichtern des 16. Jahrhunderts, La Fontaine und Molière). Die Harmonik erinnert an Ravel, von der Zwölftonlehre blieb er unbeeinflußt. Die Dissonanz bei Françaix bietet Farbe, die kontrapunktischen Wendungen sind von der Beschäftigung mit J. S. Bach geprägt. Das kompositorische Schaffen umfaßt Opern, Ballette, eine Reihe von Orchesterwerken, Vokalwerke, Lieder und zahlreiche kammermusikalische Werke in verschiedenster Besetzung.


Karl Goldammer: Otto Wagners Schützenhaus. Österreichische Briefmarke
[Philatelistische Beschreibung]

Das Quintett No.l für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott schrieb Françaix 1948 für Bläser des Orchestre National de Paris. Die Form und Thematik sind von einem Hornthema geprägt. In der Introduktion zum 1. Satz Andante tranquilla bildet es die Keimzelle für die weiteren Themen, etwa für einen in der Reprise auftretenden Gedanken, der wieder das Thema des 4. Satzes beeinflußt. Die Coda des 1. Satzes wird vom Hornthema beherrscht, kurz vor Schluß des Finales ertönt noch einmal der Beginn des Themas. Eingebettet ist die daraus abgeleitete motivische Arbeit in virtuose Passagen aus Skalen und Arpeggien. Kurze Motive, rhythmische Wendungen, Synkopen bilden den Hintergrund für die solistische Entfaltung der einzelnen Instrumente, die in einem marcia francese gipfelt.

Quelle: Karl Schütz, im Booklet

TRACKLIST

Arnold Schönberg / Jean-René Françaix: Bläserquintette


ARNOLD SCHÖNBERG (1874 - 1951) 

Bläserquintett op. 26                          37.35 

[1] I   Schwungvoll                       11.54 
[2] II  Anmutig und heiter; scherzando     8.56 
[3] III Etwas langsam (Poco Adagio)        8.24 
[4] IV  Rondo                              8.12 


JEAN-RENÉ FRANÇAIX (1912 - 1997) 

Quintette No. 1 pour flûte, hautbois, 
clarinette, basson et cor                      20.05 

[5] I   Andante tranquillo                 4.35 
        Allegro assai 
[6] II  Presto                             4.44 
[7] III Tema   Andante                     6.38
        Var. 1 Lístesso Tempo 
        Var. 2 Andantino con moto 
        Var. 3 Lento 
        Var. 4 Vivo 
        Var. 5 Andante 
[8] IV  Tempo di marcia francese           4.08 



ZEMLINSKY QUINTETT WIEN 

Heidrun Wagner-Lanzendörfer    Flöte, flute, flûte 
Andrea Krauk                   Oboe, oboe, hautbois
Kurt Franz Schmid              Klarinette, clarinet, clarinette
Michel Gasciarino              Horn, french horn, cor 
Gottfried Pokorny              Fagott, bassoon, basson 


Aufnahme: 11/1997 bis 3/1998, ORF-Funkhaus, Wien
Redaktion: Gustav Danzinger
Aufnahmeleitung: Christian Leins, Hans Moralt
Tontechnik: Josef Schütz
Schnitt: Brigitta Ehrenfreund, Sabine Heyna
Titelbild: Karl Goldammer (* 1950): Otto Wagners Schützenhaus am Donaukanal in Wien 
© 1998

Track 3: Arnold Schönberg: Bläserquintett op. 26 - III. Etwas langsam

Taschenatlas der abgelegenen Inseln.

Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde.

DIESER ATLAS ist wie jeder Atlas das Ergebnis einer Entdeckungsreise. Sie begann vor drei Jahren, als ich im Kartenlesesaal der Berliner Staatsbibliothek um den mannshohen Globus herumging, und die Namen jener winzigen Flecken Land las, die in den Weiten der Ozeane verloren gegangen zu sein schienen, und die auf mich gerade wegen ihrer Abgelegenheit besonders einladend wirkten. // Sie erschienen mir ähnlich verheißungsvoll wie die weißen Flecken jenseits der gestrichelten Linien, die auf alten Landkarten den Horizont der bekannten Welt abstecken. Wäre unsere Welt noch nicht rundherum entdeckt, hätte ich vielleicht auf einem Schiff angeheuert, in der Hoffnung, als Erste noch unbekanntes Land zu sichten oder gar zu betreten, und mich durch diese bloße Tatsache in zukünftige Atlanten zu schreiben. Doch die Zeiten, in der uns jede Weltumseglung neue Küstenlinien und Namen bescherte, sind endgültig vorbei. Mir blieb nur übrig, meine Entdeckungen in der Bibliothek zu machen, angetrieben von dem Wunsch, in seltenen Kartenwerken und entlegener Forschungsliteratur meine Insel zu finden, die ich nicht mit kolonialistischem Eifer, sondern mit meiner Sehnsucht in Besitz nehmen wollte. // Dabei entsprach meine Phantasie durchaus dem gängigen Inselbild von Idylle und Utopie, der viel versprechenden Vorstellung, alles noch einmal anders machen zu können, fände man nur den einen perfekten Ort, weit weg von den Zwängen des Festlandes, ein Platz, an dem man zur Ruhe, zu sich kommen und sich endlich mal auf das Wesentliche konzentrieren kann.

WAS MIR AUF MEINER FORSCHUNGSREISE begegnete, waren jedoch keine Schauplätze romantischer Gegenentwürfe, sondern Inseln, denen man wünschen würde, sie wären unentdeckt geblieben, verstörend karge Orte, deren Reichtum allein die Vielzahl furchtbarer Begebenheiten ausmacht, die sich auf ihnen zugetragen haben. Während ich also eine schreckliche Geschichte nach der anderen fand und anfing, literweise Orangensaft zu trinken, um der durch alle Berichte geisternden Vitaminmangelkrankheit Skorbut vorzubeugen, packte mich erst deprimiertes Entsetzen, dann wohliger Grusel. // Es war wie mit den Gemälden des Jüngsten Gerichts, auf denen die Hölle mit ihren furchterregenden Monstern und detailliert geschilderten Foltermethoden den Blick fesselt, und nicht der Garten Eden. Im Paradies mag es schön sein, aber interessant ist es nicht.

DIE FRAGE NACH DEM Wahrheitsgehalt dieser Texte ist irreführend. Es kann darauf keine eindeutige Antwort geben. Ich habe nichts erfunden. Aber ich habe alles gefunden, diese Geschichten entdeckt und sie mir so zu eigen gemacht wie die Seefahrer das von ihnen entdeckte Land. Alle Texte in diesem Buch sind recherchiert, jedes Detail aus Quellen geschöpft. Ob sich all jenes genauso zugetragen hat, ist schon allein deshalb nicht zu klären, weil lnseln jenseits ihrer tatsächlichen geographischen Koordinaten immer Projektionsflächen bleiben, derer wir nicht mit wissenschaftlichen Methoden, sondern nur mit literarischen Mitteln habhaft werden können. // Dieser Atlas ist somit vor allem ein poetisches Projekt. Wenn der Globus rundherum bereisbar ist, besteht die eigentliche Herausforderung darin, zu Hause zu bleiben und die Welt von dort aus zu entdecken.

Judith Schalansky, Berlin, im Juni 2011

Einsamkeit
Arktischer Ozean / Karasee

DIE EINSAMKEIT liegt im Nordpolarmeer - mitten in der Karasee. Diese Insel macht ihrem Namen alle Ehre: Öde und kalt ist sie, im Winter vom Packeis eingepfercht; bei 16 Grad minus liegt die Temperatur im Jahresdurchschnitt, im hohen Sommer steigt sie auch mal knapp über null. // Hier wohnt niemand. Eine alte Station liegt im Schnee versunken, verlassene Gebäude schlafen im Bauch der Bucht, mit Blick auf die zarte Nehrung hinterm gefrorenen Moor. // Der Halswirbel eines urzeitlichen Drachen wird gefunden. Ein paar Jahre später feuert ein Unterseeboot der deutschen Kriegsmarine Granaten auf die Wetterstation, zerstört die Baracken, tötet die Besatzung - das Unternehmen Wunderland schießt auf die Einsamkeit: eine der letzten Aktionen dieses Kommandos. // Als eine der größten Polarstationen der sowjetischen Union wird sie im Kalten Krieg wiederaufgebaut. Vergessen ist der Taufname, den der Kapitän aus Tromsö diesem Flecken gab - aus der Insel der Einsamkeit wird im Russischen die Insel der Zurückgezogenheit. Ihr Besucher ist jetzt kein Gefangener mehr, sondern ein Eremit, der schweigend seine Eiswüstenjahre absitzt, bis er als Heiliger aufs Festland zurückkehren kann. // Der übrig gebliebene Proviant liegt tiefgefroren in der grünen Holzbaracke, vereist, wie die Geräte zum Messen des Luftdrucks, der Temperaturen, der Windrichtung, der Himmelsstrahlung und Wolkenhöhe. Der Auffangtrichter für den Niederschlag ist unter dem Schnee begraben. An der Wand mit Palmenmuster hängt ein Bild des kinnbärtigen Lenin. Im Logbuch sind die Wartungsarbeiten des Chefmechanikers akkurat vermerkt, der Öl- und Benzinstand der einzelnen Maschinen. // Der letzte Eintrag aber hält sich nicht an die Spalten, mit rotem Filzstift steht da: 23. November 1996. Heute kam der Befehl zur Evakuierung. Wasser abgelassen, Dieselgenerator abgestellt. Die Station ist ... Das letzte Wort ist nicht zu entziffern. Willkommen in der Einsamkeit.

Bouvetinsel
Atlantischer Ozean

SÜDLICH VOM KAPLAND dehnt sich ein weites Meer, ozeanografisch noch unerforscht. Gleich hinter der Agulhas-Bank brechen alle Lotungen ab. Mit weißem Tropenanstrich steuert die Valdivia nach Süden, nimmt einen Kurs, den seit mehr als 50 Jahren kein Schiff wählte. Auf den britischen Seekarten ist es eine unbeschriebene Fläche, mit nur einer einzigen unsicheren Angabe: ein kleiner Archipel unterhalb des 54. Breitengrades, von Bouvet gesichtet, der es für ein Kap des Südkontinents hielt. Weder Cook noch Ross, noch Moore fanden es wieder. Nur zwei Kapitäne von Walfischfängern haben die Inseln gesehen, doch ihre Positionen abweichend bestimmt. // Das Barometer fällt, der Wind erhebt sich zu schwerem Sturm, zehn Beaufort stark, und zwingt sie, beizudrehen. Der Himmel verdunkelt sich, und Sturmvögel ziehen auf, die ersten aschgrauen Albatrosse mit geschwärzten Köpfen und weiß geränderten Augenlidern, Vampire, die in gespenstisch ruhigen Kurven um das schwer arbeitende Schiff kreisen. Mehrmals packt die Dünung den Dampfer, schleudert ihn zur Seite, sodass in den Laboratorien die Glaskolben aus den Gestellen fallen. Regelmäßig dröhnt die Dampfpfeife, und die Eisberge, die sich im Nebel verstecken, antworten ihr helles Echo. Endlich erreicht die Valdivia die Region, in der die Admiralitätskarten drei Inseln verzeichnen: Bouvet, Lindsay, Liverpool. Tatsächlich ergeben Lotungen einen unterseeischen Rücken, und die Sonne formt am Horizont aus Wolkenwänden täuschend echtes Land. Von den Inseln fehlt jede Spur. // Am Mittag des 25. November 1898 kommt der erste große, majestätisch glänzende Eisberg in Sicht. 30 Minuten nach drei Uhr schreit der Erste Offizier: Die Bouvets liegen vor uns! Doch was erst in verschwommenen, bald in deutlich hervortretenden Umrissen nur sieben Seemeilen rechts vor ihnen liegt, ist keine Inselgruppe, sondern ein einziges steiles Eiland in wilder Pracht, mit schroffen Eismauern und bis zum Meeresspiegel abfallenden Gletschern, ein gewaltiges Feld aus Firn. Das ist sie, die Bouvetinsel, von drei Expeditionen vergeblich gesucht, seit 75 Jahren verschollen.

Sankt-Paul-Insel
Indischer Ozean

AM 18. JUNI 1871 STRANDET das englische Postschiff HMS Megaera auf einer der natürlichen Kiesmolen am Eingang des Kraters. Die schiffbrüchige Besatzung rettet sich an Land, wo sie von zwei Franzosen begrüßt wird. Sie stammen von der Insel Bourbon und sprechen kein Wort Englisch. // Einer der beiden nennt sich der Gouverneur. Er ist 30 Jahre alt und hat ein lahmes Bein. Der andere, der sich als der Untertan vorstellt, ist fünf Jahre jünger und in einer hervorragenden körperlichen Verfassung, ein ausgezeichneter Kletterer, dem keine Felswand zu steil ist. Bereitwillig führt er die Gestrandeten über die Insel, während der Gouverneur vor einer Hütte am Kraterrand hockt. Der Untertan spricht von ihm ausnahmslos als von einem sehr guten Menschen. Der Gouverneur beschreibt seinen Untertanen immer nur als einen durch und durch schlechten Menschen. Nie haben zwei Menschen besser zueinander gepasst. Zusammen bewohnen sie eine winzige Holzhütte mit einer kleinen Bibliothek französischer Bücher. Seit einer Ewigkeit sind die beiden ein unzertrennliches Paar. Ihre Aufgabe ist es, vier kleine Boote, die im überfluteten Kraterbecken liegen, zu bewachen und Walfänger zu registrieren - für einen Monatslohn von 40 Francs. Aber so gut wie niemand landet hier an, in einer Gegend, die für ihre grausamen Stürme und zähen Nebel gefürchtet ist. // Enten, Ratten und wilde Katzen sind die einzig essbaren Tiere, die auf dieser Insel leben; und außer einem spinatähnlichen Salat wächst hier nur Moos, Farn und trockenes Gras. Einmal im Jahr kommen große Schwärme von Pinguinen, um ihre Eier in die kargen Grasbüschel zwischen den Felsen zu legen. Die riesigen Vögel haben eine weiße Brust, einen grauen Rücken, pink leuchtende Augen und auf den Köpfen goldene Federn. Sie sind sehr zutraulich, doch ihr Fleisch ist ungenießbar. // Früher soll hier ein Mulatte mit den Franzosen gelebt haben. Es heißt, dass der Gute und der Schlechte ihn ermordet und verspeist haben und seine Überreste in genau jener Hütte aufbewahren, die der Gouverneur tagein, tagaus bewacht.

Tromelin
Indischer Ozean

AM 17. NOVEMBER 1760 verlässt die Utile, ein Schiff der Ostindischen Handelskompanie, Bayonne im Südwesten Frankreichs, um zu den Mascarene-Inseln zu fahren. In Madagaskar macht das Handelsschiff halt, um die Nahrungsreserven aufzufüllen, und der Kapitän Jean de La Fargue nimmt - gegen die Anweisung des Gouverneurs - 60 Sklaven an Bord, um sie wie die anderen Waren auf der Île de France, dem heutigen Mauritius, zu verkaufen. Doch auf dem Weg dorthin bringt ein Unwetter die Utile vom Kurs ab. Sie läuft auf Grund, zerschellt am Riff dieser kleinen Insel, ein Streifen Strand mit ein paar Palmen, knapp zwei Kilometer lang und 800 Meter breit, Sandinsel genannt. Fast alle, die sich an Land retten können, sind verletzt, verstümmelt, eher Geister als Menschen. // Die Überlebenden beginnen, aus den Trümmern des Wracks ein Boot zu bauen. Zwei Monate nach dem Schiffbruch ist es fertig. Darauf verschwinden die französischen Matrosen mit dem Versprechen, Hilfe zu holen, 122 Mann, eng umklammert, auf Nimmerwiedersehen. Zurück bleiben die Sklaven. Sie sind frei, aber ihre Freiheit ist nicht mal einen Quadratkilometer groß; sie sind so gefangen wie noch nie, Sklaven ihres Überlebenswillens. Sie machen Feuer, graben einen Brunnen, nähen sich Kleider aus Federn, fangen Seevögel, Schildkröten und Schalentiere aus dem Meer. Viele von ihnen sind so verzweifelt, dass sie sich auf einem Floß ins Nirgendwo treiben lassen - alles ist besser, als gefangen zu bleiben auf einem Stückchen Sand, der Hoffnung und dem Leben ausgeliefert. Die anderen bewachen das Feuer. // Nach 15 Jahren brennt es noch immer. Von den 60 freien Sklaven bleiben sieben Frauen übrig - und ein kleiner Junge, ein Säugling noch. Am 29. November 1776 entdeckt sie die Besatzung der Korvette La Dauphin, nimmt sie an Bord und bringt sie zur Île de France. Auf der Sandinsel lassen sie nichts zurück als das verkohlte Holz des erloschenen Feuers und den Namen ihres Retters, eines Offiziers der königlichen Marine, des Kapitäns der Korvette: Chevalier de Tromelin.

Floreana
Pazifischer Ozean

DRAMATlS PERSONAE: Dore Strauch - eine Lehrerin, zu Höherem berufen als dem Leben an der Seite eines doppelt so alten Gymnasialdirektors, und Dr. Friedrich Ritter - ein Berliner Zahnarzt mit krauser Stirn und flackernden Augen, der das menschliche Hirn kartografieren will und dem die Zivilisation nichts Neues mehr bieten kann. Beide verlassen 1929 ihre Ehegatten, um dorthin zu gehen, wo der Staat aufhört und das Gesetz des Notwendigen herrscht. // Der Ort der Handlung: eine einsame Insel, auf der alle Kolonisierungsversuche gescheitert sind. In dem grünen Krater eines erloschenen Vulkans gründen Friedrich und Dore die Farm Frido, bauen eine Hütte aus Wellblech und rostfreiem Stahl und bestellen einen Morgen Land. // Kleidung tragen sie in ihrer Einsiedelei nur, wenn Besuch kommt. Erst sind es Neugierige, die Zeitungen mit Geschichten von Adam und Eva auf Galapagos füttern wollen, bald die ersten Nachahmer. Kaum zu glauben, dass ein so schwer zugängliches Fleckchen Erde wie das unserige so oft aufgesucht wird. // 1932 betritt eine neue Siedlerin die Freilichtbühne: die Österreicherin Eloise Wagner de Bousquet - selbst ernannte Baronin, eine Lebedame mit großen Zähnen und dünnen Augenbrauen, die auf der Insel ein Luxushotel für Millionäre bauen will, im Schlepptau Kühe, Esel, Hühner, 80 Zentner Zement und zwei Liebhaber: Lorenz, ein schmächtiger Jüngling mit semmelblondem Haar, und Philippson, ein vor Kraft strotzender Kerl, Sklaven ihrer Lüste und Launen. Die Baronin spielt bald Kaiserin, tyrannisiert die Ritters, regiert mit Peitsche und Revolver, quält ihren Lakaien Lorenz und verwundet Tiere, nur um sie danach wieder gesund zu pflegen. Ihr Hotel bleibt ungebaut; die Hacienda Paradiso ist nur eine zwischen vier Pfählen gespannte Zeltbahn. // Die Komödie gerät zum Krimi: 1934 verschwindet die Baronin mit Philippson spurlos, Lorenz' Gerippe wird am Strand einer NachbarinseI gefunden, und Dr. Ritter stirbt an den Folgen einer Fleischvergiftung. Nur Dore kehrt heim nach Berlin. Und die Zeitungen in aller Welt spekulieren über die Galapagos-Affäre: Wer war's?

Clipperton-Atoll
Pazifischer Ozean

DAS SCHIFF AUS ACAPULCO bleibt aus. Ein amerikanischer Kreuzer bringt die Nachrichten: In der Welt tobt der Krieg, in Mexiko das Chaos. Man hat sie vergessen. Ihr General regiert nicht mehr. // Auf der ganzen Insel wächst kein Gras. Unter einer Handvoll Palmen liegen ein Dutzend dürre Schweine, Nachkommen einer gestrandeten Horde. Sie ernähren sich von Kokoskrebsen, die zu Millionen die Insel bevölkern. Kein Schritt ist zu machen, ohne dass man auf einen orangen Panzer tritt. Es knirscht, als der Gouverneur Capitán Ramón de Arnaud über seine Insel geht. Wie immer trägt er eine österreichische Paradeuniform, seine Frau eine elegante Robe, Diamanten an den Händen und um den Hals. An diesem Tag verkündet er: Eine Evakuierung ist nicht nötig. Befehl ist Befehl. Die Garnison bleibt: 14 Männer, sechs Frauen und sechs Kinder. Kein Schiff kommt, keins aus Acapulco, keins von sonst woher. Die Vorräte gehen zur Neige. Skorbut bricht aus: Das Zahnfleisch blutet, die Wunden eitern, die Muskeln schwinden, die Gliedmaßen faulen, das Herz versagt. Die Toten vergraben sie tief, um sie vor der Gier der Krebse zu schützen. // Irgendwann erträgt der Gouverneur das Kreischen der Seevögel und das Rauschen des Meeres nicht mehr. Als er glaubt, Schiffe zu sehen, setzt er ein kleines Boot aus. Mit ihm zusammen ertrinken die übrig gebliebenen Soldaten. Jetzt gibt es nur noch einen Mann auf der Insel, Victoriano Álvarez, den ehemaligen Wärter des erloschenen Leuchtturms. Er ruft sich zum König aus, zum König von Clipperton, nimmt Mätressen, vergewaltigt und tötet, regiert fast zwei Jahre lang. // Am 17. Juli 1917 erschlagen die Frauen ihn mit einem Hammer und massakrieren sein Gesicht. Da taucht am Horizont ein Schiff auf. Frauen und Kinder winken ihm, während sich die Krebse auf den Weg zum Leuchtturm machen, angelockt vom frischen Blut. Ein Beiboot landet am alten Kai der Phosphate Company, und die vier überlebenden Frauen verlassen mit ihren winzigen Kindern das einsamste Atoll der Welt. Der orangefarbene Krebsring der Lagune ist von der USS Yorktown aus noch lange zusehen.

Tikopia
Pazifischer Ozean

SEIT 3000 JAHREN LEBEN Menschen auf diesem Eiland, so klein, dass der Ozean selbst von der Inselmitte zu hören ist. Die Tikopier fangen Fische in dem Brackwassersee und Schalentiere aus dem Meer. Sie bauen Yamswurzel, Bananenbäume und den riesigen Sumpftaro an und vergraben Brotfrüchte für schlechtere Zeiten in der Erde. Das reicht für zwölfhundert Menschen - aber nicht für mehr. // Wenn ein Wirbelsturm oder eine schwere Dürre die Ernte zerstört, entscheiden sich viele für den schnellen Tod. Unverheiratete Frauen erhängen sich oder schwimmen aufs offene Meer hinaus, und manche Väter unternehmen mit ihren Söhnen eine Seereise im offenen Kanu, von der sie nicht zurückkommen. Lieber sterben sie auf hoher See, als dass sie langsam an Land verhungern. // Jedes Jahr wieder predigen die Häuptlinge der vier Stämme das Ideal eines Bevölkerungs-Nullwachstums. Alle Kinder einer Familie sollen von dem Grundbesitz leben können. Also gründen nur die ältesten Söhne Familien. Die jüngeren bleiben allein und achten bei ihren Vergnügungen darauf, dass sie keine Kinder zeugen. Die Männer fühlen sich verpflichtet, die Empfängnis zu verhüten, unterbrechen den Akt, und die Frauen - wenn dies nichts nützt - pressen vor der Niederkunft heiße Steine auf den Bauch. // Eltern bekommen keine Kinder mehr, wenn ihr ältester Sohn alt genug ist zum Heiraten. Dann fragt der Mann seine Frau: Wessen Kind ist es, für das ich Essen vom Feld holen muss? Er entscheidet, ob es leben darf. Die Plantagen sind klein. Lass uns das Kind töten, denn wenn es lebt, wird es keinen Garten für ihn geben. Das Neugeborene wird auf das Gesicht gelegt, damit es erstickt und von alleine stirbt. Für diese Kinder gibt es kein Begräbnis, sie haben noch nicht teilgenommen am Leben auf Tikopia.

Quelle: Judith Schalansky: Taschenatlas der abgelegenen Inseln. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde. Mare bei Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2011. ISBN 978-3-596-19012-6

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1 Kommentar:

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